Gründer L. Ron Hubbard

 
L. Ron Hubbard, der bis dahin nur mit Science-Fiction-Literatur mäßig erfolg hatte, schrieb im Jahr 1950 das Buch „Dianetik: Der Leitfaden für den menschlichen Verstand“, in dem er eine Technik beschrieb, wie sich der Mensch ohne Hilfe der Psychologie und Psychiatrie von allen Problemen befreien kann.
 
Dahinter steckt Hubbards Theorie von Engrammen und Thetanen. Der Thetan (ein Geistwesen, dass den menschlichen Körper  als Lebensraum/Körperhülle nutzt) wandert nach dem Tod eines Menschen in einen neuen Körper. Aus seinen unzähligen früheren Leben bringt er schreckliche Erfahrungen mit. Durch  diese Engramme kommt es zu psychischen Störungen und körperlichen Krankheiten. Diese Engramme können nur in Auditingsitzungen und durch bestimmte Kurse gelöscht werden.
 
Gemeinsam mit seiner dritten Frau Mary Sue und einigen begeisterten Dianetikern gründete L. Ron Hubbard im Jahr 1954 die „Kirche“ Scientology.
 
Mitte der sechziger Jahre schaffte die selbsternannte „Quelle“ L. Ron Hubbard den gewaltigen Durchbruch, den seit 75 Millionen Jahren niemand erreichen konnte. Er durchbrach und kartierte einen präzisen Weg durch die „Feuerwand“. Die langersehnte Brücke zur totalen Freiheit für den Menschen war gebaut (OT-Sufen, operierender Thetan).
 
Die Stufen sollen aus Hubbards Anhängern Übermenschen machen, denen nichts mehr unmöglich sein würde. Sie sollten der Gipfelpunkt der Scientology-Bewegung werden.
 
Aber noch haben die Thetane Probleme, sie sind nämlich mit Implantaten behaftet. Eine dieser Stufen erzählt von Xenu, einem bösen außerirdischen galaktischen Herrscher, der für eine ganze Reihe von Implantaten verantwortlich sei. Durch diese Implantate habe der Thetan vergessen, wie mächtig er einst war, und ist deshalb nicht mehr in der Lage, ausserhalb seines Körpers zu agieren oder das Universum (Materie, Energie, Zeit und Raum) zu beeinflussen. Die OT Stufen sollen es dem Thetan ermöglichen, diese Kräfte wieder zu erlangen.
 
Im Jahr 1977 wurde Mary Sue Hubbard wegen ihrer Teilnahme an „Operation Snow White“ verurteilt.
 
Im Februar 1979 wurde L. Ron Hubbard in Frankreich wegen Betruges zu 4 Jahren Gefängnis verurteilt, trat diese Haftstrafe aber nie an.
 
L. Ron Hubbard lebte die letzten Jahre seines Lebens versteckt auf einer Ranch in Kalifornien, wo er am 24. Januar 1986 starb. In seinem Körper wurde die Psycho-Droge Vistaril nachgeweisen.
 
Die Scientology „Kirche“ beschreibt seine Lebensbiografie folgendermaßen:
 
Er war Menschenfreund, Abenteurer, Forscher, Ingenieur,  Kriegsheld, Nuklearphysiker, Musikkünstler, Kunstflugpilot, Expeditionsleiter und vieles mehr. Sogar Bantu-Stammesangehörige im südlichen Afrika kennen den Pädagogen L. Ron Hubbard.
 
Millionen von Männern und Frauen sind durch sein bahnbrechendes Drogen-Rehabilitierungsprogramm von der Drogensucht geheilt worden.
 
Sein ältester Sohn, L. Ron Hubbard Jr., gab bei einem Gericht folgendes zu Protokoll:
 
„Ich würde sagen, dass 99 Prozent von dem, was mein Vater über sein eigenes Leben geschrieben hat, falsch ist. Er ist ein Betrüger und war immer ein Betrüger.“
 
Quellen:

 
 
„I would say that 99 per cent of what my father has written about his own life is false.“ — L. Ron Hubbard Jr.

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