Info für Scientology-Betroffene

1) Zahlen Sie niemals Geld.

Leihen sie niemals Geld, geben Sie keine Bürgschaften und instruieren Sie Verwandtschaft und Freundeskreis entsprechend. Unter Umständen ist es auch erforderlich, sich über vermögensrechtliche und erbrechtliche Konsequenzen zu informieren (Rechtsanwalt/Notar), da der enorme Geldbedarf eines Scientologen auch eigentlich Unbeteiligte in Schwierigkeiten bringen kann.

2) Lassen Sie sich nicht hineinziehen.

Es hilft nicht positives Interesse vorzutäuschen. Lassen Sie sich deshalb nicht auf Besuche im Scientology-Zentrum ein. Absolvieren Sie keine Kurse, auch wenn sie noch so billig sein mögen. Nehmen Sie niemals an einer Auditing-Sitzung teil. Man kann keinen im Treibsand versinkenden Menschen retten, indem man selbst hineinspringt!

3) Informieren Sie sich gründlich.

Wie auch bei anderen Sekten, Neu Religiösen Bewegungen usw. ist auch hier das wichtigste für die Angehörigen, sich schnell und umfassend über Scientology und die verschiedenen Tarnorganisationen zu informieren.

4) Nehmen Sie sofort Kontakt zu einer Beratungsstelle auf.

Unbedingt sollte man so schnell wie möglich Kontakt mit einer kompetenten Beratungsstelle aufnehmen. Auch ehemalige Mitglieder werden gerne helfen. In der Anfangsphase kann eine schnelle und gezielte Information durch Fachleute noch viel bewegen!

5) Halten Sie Kontakt.

Familienmitglieder müssen sich klarmachen, dass es für Scientology keine Neutralität gibt. Wer nicht bereit ist mitzumachen, wird schnell zum „Feind“ oder „Unterdrücker erklärt.
Dennoch ist zu raten: Lassen Sie sich nicht unsicher machen. Halten Sie trotz „Trennungsbefehl“ ihrerseits die Verbindung zu Ihrem Angehörigen aufrecht (Anrufe, Geburtstagsgratulationen, Briefe).
Reden Sie bei Treffen und Kontakten über alles andere und Schöne – nicht über Scientology. Sprechen Sie über gemeinsame Hobbies, positive Kindheitserinnerungen, Familienangelegenheiten, Musik usw.

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